Hier finden Sie eine Auswahl unserer Forschungsprojekte.

Folgen Sie uns auf Researchgate....

Reduziert die Anwesenheit eines Hundes Stress bei unsicher gebundenen Erwachsenen?

Offenbar können Hunde Kinder bei Stress ähnlich emotional unterstützen wie andere Personen. Bei Kindern mit Bindungsstörungen kann der Vierbeiner sogar effektiver Vertrauen schaffen als ein Erwachsener! In dieser Erkenntnis steckt ein erhebliches therapeutisches Potenzial. So könnten Hunde den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Therapeut und Patient beschleunigen. Der Einsatz der Vierbeiner wäre sowohl aus psychologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, da er die Dauer der Therapie verkürzen könnte. Dies gilt zudem wohl nicht nur für Kinder. Auch vielen erwachsenen Patienten fällt es leichter, sich im Beisein eines Hundes zu öffnen.

In Kooperation mit Dr. Andrea Beetz und Prof. Kurt Kotrschal untersuchten wir, ob diese stressreduzierende Wirkung von Hunden auch bei Erwachsenen auftritt. 

Die Ergebnisse wurden bisher nicht veröffentlicht!

Wie beeinflusst das Bindungsmuster des Menschen das Verhalten des Hundes?

In Kooperation zwischen dem Freiburger Institut für tiergestützte Therapie/Pädagogische Hochschule Freiburg (Dr. Rainer Wohlfarth, Bettina Mutschler), dem Psychologischen Institut der Universität Freiburg (Prof. Ulrike Halsband, Viola Horch) und der Eötvös Loránd Universität in Budapest (Dr. Ádám Miklosi) wurde eine Befragung durchgeführt, welche dazu dient, sich auf einer breiten Grundlage ein umfassendes Bild der Mensch-Hund-Beziehung zu verschaffen.

Die Befragungsergebnisse liefern:

  • eine Bewertung des Zusammenspiels zwischen der Persönlichkeit des Hundes und der Persönlichkeit seiner Bezugsperson.
  • eine Einschätzung in welcher Beziehung Trennungsangst zu unterschiedlichen Aspekten der Hund-Mensch-Beziehung steht
  • Hinweise auf sinnvolle Handlungsansätze, mit denen ein harmonisches Miteinander von Hund und Mensch gefördert werden kann.

Hier finden Sie die veröffentlichten Untersuchungsergebnisse.

Forschungsprojekt "Tiergestützte Therapie bei übergewichtigen Kindern" „Ich werde tierisch fit“

 Im Forschungsprojekt „Ich werde tierisch fit“ wird Fitoc® und  tiergestützte Therapie mit Hunden kombiniert. An Stelle einer Sportstunde im FITOC Programm wird einmal pro Woche tiergestützte Therapie durchgeführt. Es soll untersucht werden, ob bei Kinder mit Übergewicht Selbstvertrauen, Körperbewusstsein, allgemeine Fitness und Teamfähigkeit durch strukturierte Aktivitäten mit Hunden gegenüber einer Kontrollgruppe ohne Hundeaktivitäten gestärkt werden können.

Die Forschungsergebnisse finden Sie hier

An investigation into the efficacy of therapy dogs on reading performance in 6-7 year old children

There is scientific evidence that the presence of a therapy dog can positively impact on the performance of cognitive tasks (e.g. Gee et al., 2010). The aim of this study was to examine the effects of a therapy dog on reading performance. Twelve children in
second grade, aged 6 to 7 years old, were randomly assigned to two groups in a cross￾over design. Six boys and six girls read a text in the presence of a dog and, in another session, a similar text in the presence of a human confederate. Several parameters of the reading performance and human-dog interaction were assessed. In our study a therapy dog rather than a friendly female student improved the reading performance of  children in three out of four task parameters: correct word recognitions, correct recognitions of punctuation marks, and correct line breaks. There was no significant influence of the dog on reading time. The four reading parameters did not show significant correlations with the total length of eye or body contact with the dog.Results in this study are consistent with previous research that documented a positive impact on the performance of cognitive tasks in preschoolers due to the presence of a therapy dog (e.g. Gee et al., 2012). Our results add two new aspects. Firstly, data indicate that the presence of a dog can also be beneficial for older children. Secondly, the promotion of performance also applies to reading.

Die Publikation finden Sie hier...