Achtsamkeitsbasierte Therapie mit Schafen

Rückfallprophylaktische Wirksamkeit eines natur- und tiergestützten Achtsamkeitsprogrammes bei instabil oder partiell-remittierten depressiven Hochrisikopatienten.

Studienpartner und Projektleitung: Prof. E. Schramm, Psychiatrische Universitätsklinik Freiburg

Im aktuellen Studienvorhaben soll die Wirksamkeit eines natur- und tiergestützten Achtsamkeitstrainings überprüft werden. Das Programm wird angeboten für Patienten, die instabil bzw. teilweise von einer Depression genesen sind. Es ist belegt, dass Achtsamkeitstrainings die Rückfallrate bei Patienten mit wiederholten depressiven Episoden senken können. Gerade für symptomatisch noch belastete und für Patienten mit frühen Traumatisierungserfahrungen ist es jedoch schwierig, die herkömmliche meditative Achtsamkeitspraxis des Sitzens zu erlernen bzw. durchzuhalten. Aus diesem Grund wird als Alternative zum geschlossenen und nüchternen Gruppenraum das Übungsfeld der Natur inklusive dem Einsatz von Tieren (Schafen) angestrebt.

Weitere Informationen zur Achtsamkeitsbasierten Therapie mit Schafen:

Badische Zeitung 2012

Vortrag von Prof. Dr. E. Schramm