Tiere als Co-Therapeuten

Tiere sind unvoreingenommen

Der Grund für den Einsatz von Tieren ist relativ einfach: Tiere sind unvoreingenommen, sie kümmern sich nicht um körperliche oder seelische Makel und nehmen eine Person so an, wie sie eben ist. Da Krankheiten und Behinderungen häufig mit Stigmatisierung einhergehen, ist diese tierische Neutralität ein hohes Gut.

Tiere als "Eisbrecher" und Türöffner

Tiere sind ein bewährtes Mittel zur Kontaktaufnahme zu Menschen. Selbst ein verschlossener Mensch, der schüchtern, ängstlich und skeptisch fremden Personen gegenüber ist, kann sich nur schwer dem Charme von Hund, Esel und Co entziehen. So ist der Weg zu einer tragfähigen Therapeut-Klient-Beziehung geebnet . 

Tiere verscheuchen "Therapiemüdigkeit"

Menschen, die schon viele Therapien gemacht haben, sind oft „therapiemüde“. Hier können Tiere helfen, wieder Freude an therapeutischen Aktivitäten zu entwickeln.

Tiere verbreiten gute Laune

Man kann davon sprechen, dass Tiere eine „Vorfeldfunktion“ besitzen, weil sie die Atmosphäre, in der die eigentliche therapeutische Arbeit stattfindet, positiv beeinflussen. Tiere öffnen also Türen und schaffen damit einen Zustand, in dem man gut weiterarbeiten kann. Damit sei aber auch gesagt: Tiere heilen nicht! Sie unterstützen den Therapeuten in seiner Therapie.