Lernziele brauchen individuelle Entwicklungswege

"In den Seminaren ist immer eine gute Mischung aus Praxis und Theorie.Was ich ganz toll finde ist, dass in der Praxis auf die Grundhaltung gegenüber den Tieren großen Wert gelegt wird"

Einige exemplarische Lernziele

Um dauerhaft Wirkungen im Sinne einer Steigerung der Lebensqualität, Verbesserung von Fähigkeiten und Nutzung von Ressourcen der Beteiligten zu erzielen, sollten die Begegnungen zwischen Mensch und Tier nicht dem Zufall überlassen werden.
Es gilt, die Potenziale, die der Umgang mit Tieren Menschen bieten kann, optimal zu nutzen.
Dazu ist müssen Sie die wissenschaftlichen Fakten und die besten Beispiele aus der Praxis kennen und vor allem Ihre Intution schulen.
Besonderer Augenmerk liegt auf dem Schutz der Tiere: Tiere in der tiergestützten Arbeit dürfen nicht instrumentalisiert, ausgebeutet oder überfordert werden.
 

Die AbsolventInnen der Fortbildung

  • verfügen über umfangreiches und systematisches Wissen und Verständnis von Theorie und Anwendung tiergestützter Interventionen sowie mindestens der relevanten Wissensbestände der korrespondierenden (Wissenschafts-) Bereiche;
  • können ihr Wissen und Verstehen in einem spezialisierten Gebiet tiergestützter Interventionen sowie über die ganze Breite des Faches nachweisen;
  • sind in der Lage, Beziehungen so zu gestalten, dass sie für Mensch und Tier förderlich sind,
  • verfügen über Wissen zur Entwicklung, Erziehung und Sozialisation von Menschen und Tieren und können dieses in tiergestützten Interventionen anwenden;
  • besitzen umfangreiches Wissen um Kommunikation, Lernen, Entwicklung und Erziehung von Mensch und Tier und können dieses fachgerecht einsetzen;
  • sind in der Lage, die professionellen Anforderungen an tiergestützte Interventionen analytisch zu untersuchen;
  • sind in der Lage, in Übereinstimmung mit ihrem professionellen Wissen und Verstehen, Prozesse im Rahmen tiergestützter Interventionen zu planen und professionelle Konzeptionen für deren ggf. interdisziplinäre Durchführung zu entwickeln;
  • sind befähigt, auf der Grundlage ihres Wissens und Könnens, tiergestützte Intervention zu planen, zu organisieren, durchzuführen und zu evaluieren;
  • können für tiergestützte Interventionen mögliche Lösungsstrategien abwägen, Methoden kritisch auswählen und unterschiedliche Interventionsebenen berücksichtigen;
  • sind befähigt, sächliche, personelle und tierbezogene Ressourcen einzuschätzen, verantwortlich einzusetzen und zu lenken;
  • sind in der Lage, die individuellen und lebensweltlichen Bedarfslagen, organisatorischen Rahmenbedingungen und die engeren und weiteren Folgen ihres Handelns kritisch zu reflektieren und zu berücksichtigen;
  • verfügen über eine selbstkritische und reflektierte Haltung, die ihnen die Ausübung einer professionelle Berufsrolle auf der Basis eines reflektierten Welt-, Menschen- und Tierbildes ermöglicht.