Referierende bei der Tagung

Dr. Rainer Wohlfarth

Kompetenz in tiergestützter Therapie

Präsident der European Society of Animal-Assisted Therapy (ESAAT) - Vize-Präsident der Internationalen Gesellschaft für tiergestützte Therapie (ISAAT)

Er ist Diplom-Psychologe, Psychotherapeut, Klinischer Hypnosetherapeut und Neuropsychologe. Von 2008 bis 2014 war er Akademischer Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Nun ist er Leiter der Bereiche Aus- und Weiterbildung sowie tiergestützte Therapie in der Anima Tierwelt Breitenbrunnen.

Aufgrund seiner früheren Tätigkeiten hat er langjährige Erfahrungen in der Rehabilitation von Menschen mit psychischen und körperlichen Störungen. Durch seine altdeutschen Schafpudelhündin Ayla auf den Hund gekommen, befasst er sich wissenschaftlich mit dem Einsatz von Hunden in der tiergestützten Therapie und setzt selbst Esel und seine Hündin Thimba in tiergestützter Psychotherapie ein.

Dr. Karin Hediger

Ethik in tiergestützter Therapie

ist Fachpsychologin für Psychotherapie FSP und Fachpsychologin für Kinder- und Jugendpsychologie FSP. Sie schrieb an der Universität Rostock ihre Dissertation zum Thema "Stressreduktion bei unsicher gebundenen Kindern durch Hunde". Sie absolvierte die Ausbildung in tiergestützter Therapie am IET Schweiz sowie die Weiterbildung zur Reittherapeutin SG-TR. Sie arbeitet aktuell am REHAB Basel als Psychotherapeutin, ist als Post-Doc am Swiss TPH und am Psychologischen Institut der Universität Basel in der Forschung zur Mensch-Tier-Beziehung tätig. 

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Andreas Barth

Dr. phil., Dipl.-Theologe (Univ.), Dipl.-SA (FH), Lichtensteig (CH). Der interdisziplinär ausgebildete Theologe betrachtet die kreationsreiche Begleitung von Menschen unter Einbezug von Tieren als eine Möglichkeit zu mehr Frieden im je eigenen Leben und zu gegenseitigem Verstehen. Daraus entstehen andere Akzentuierungen im Lebens- und Führungsstil, was er im In- und Ausland, insbesondere bei einem internationalen Friedenprojekt im Libanon vermittelt. Er war Projektmitarbeiter am Lehrstuhl für Sozial - und Gesundheitspädagogik an der Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sein Buch «Theologie als Lebenshilfe: Therese von Lisieux und Therapeutisches Reiten» (2000) widmet sich u.a. der heilenden Wirkung des Umgangs mit Equiden. In der Regens-Wagner-Stiftung war er daraufhin federführend im Aufbau der sozialtherapeutschen Arbeit mit Eseln (Asinotherapie Absberg, 2001-2005). Er ist Self -, Life- & Business Coach nach humansense.de und im Coaching mit Pferden nach horsesense-training.de international tätig. Im seelsorgerlichen Alltag im Bistum St. Gallen bezieht er u.a. Pferde in die Paarseelsorge ein und gestaltete Vater-Kind-Weekends mit Equiden zur Beziehungsstärkung. Die internationale Friedensarbeit liegt ihm am Herzen, was sich aktuell im Aufbau einer tiergestützten Friedensarbeit auf traumapädagogischer Basis im Libanon zeigt. Er lebt in der Region Toggenburg im Kanton St. Gallen/Schweiz.
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Dorothea Dapper

Ist Dipl. Sozialarbeiterin, systemische Familientherapeutin und Grundzüge der Supervison (DGSF, SG), Fachkraft für tiergestützte Therapie, Pädagogik, Fördermaßnahmen (ISAAT).  Innerhalb ihrer 25-jährigen Tätigkeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie durfte sie im Jahr 2007 die Fachtherapie tiergestützte Therapie in der KJP Marl- Sinsen mitbegründen. 2013 gründetet sie das IstT:  Institut für systemische und tiergestützte Therapie in Marl/ NRW. Neben dem Angebot der ESAAT zertifizierten Fachkraftausbildung für tiergestützte Therapie und Interventionen führt sie dort auch ihre Familientherapeutische Praxis.
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Margit Dittrich

ist Dipl. Sozialpädagogin (FH). Sie hat eine Weiterbildung tiergestützte Pädagogik und Therapie an der Ev. Hochschule in Freiburg absolviert. Zudem ist sie Hundetrainerin mit §11 Erlaubnis (TierSchG) und Geländerittführerin VFD.

Sie besitzt über 20 Jahre Erfahrung in der tiergestützten Pädagogik (v.a. Jugendhilfe mit psychisch kranken Kindern). Seitt 5 Jahren realisiert sie Zirkusprojekte mit Hund und Pferd. Zudem ist sie Lehrbeauftragte für tiergestützte Pädagogik und Zirkuspädagogik an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt.

Dr. Michael Drees

Praktizierender Tierarzt bei Groß- und Kleintieren. Leiter des Arbeitskreises Tiere im sozialen Einsatz der TVT (Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz).
Gemeinsam mit seiner Frau ist er Tierhalter etlicher Haus- und Nutztierarten, die in der TGI eingesetzt werden.
Seit vielen Jahren ist es ihm ein Anliegen, Tierschutzaspekten in der Tiergestützten Intervention mehr Beachtung zu verleihen.

Cornelai Drees

ist Dipl. Biologin, Fachkraft für TGI, selbständig mit "Tiere helfen" , Begegnungshof der Stiftung "Bündnis Mensch &Tier", Dozentin. Weitere Infos unter: https://www.tiere-helfen.eu/

Dr. Johanna Friesenhahn

studierte Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie mit den Schwerpunkten Beratung und Weiterbildung. Daneben bildete sie sich zum systemischen Coach weiter. Sie promovierte an der Universität Heidelberg über wirkungsvolle Kommunikation im Führungskräfte-Coaching mit Pferden. Heute verknüpft sie ihre theoretische Expertise mit praktischen Anliegen. Sie ist selbstständig als Karrierecoach und Trainerin tätig sowie Partnerin bei Sentru Leadership GmbH. Seit Kindesbeinen an ist sie begeisterte Reiterin und verbindet durch den Einsatz von Pferden in ihrer Arbeit ihre berufliche und private Passion.
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Anne Gelhardt

Dipl. Sozialarbeiterin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln, Fachbereich Pädagogik und Rehabilitation hörgeschädigter Menschen, Fachkraft für TGI (ISAAT).
Vorstandsvorsitzende Bundesverband Tiergestützte Intervention (BTI)
Aktuelles Projekt: Interaktion von Menschen mit Hörbehinderung (Mensch-Mensch und Mensch-Tier-Interaktion) aus der Embodiment-Perspektive

Gerd Ganser

Ethik in tiergestützter Therapie

st Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis und seit Jaunuar 2012 unterstützt Danka, eine  Golden Retriever Hündin, die Therapie. Gleichzeitig leitet er das Institut für hundegestützte Psychotherapie

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Dr. Rainer Hagencord

Ethik in tiergestützter Therapie

hat von 1980 bis 1985 Theologie in Münster und Fribourg (Schweiz) studiert, wurde 1987 zum Priester geweiht und hat nach vierjähriger seelsorglicher Arbeit Biologie und Philosophie in Münster studiert und mit dem Staatsexamen abgeschlossen.
Heute ist er Priester im Bistum Münster und Leiter des Institutes für Theologische Zoologie. Inzwischen liegt sein Buch mit dem Titel "Diesseits von Eden. Verhaltensbiologische und theologische Argumente für eine neue Sicht der Tiere" in der 3. Auflage vor.

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Meike Heyer

Meike Heyer (Master of Education.)

studierte Sonderpädagogik und Gesundheitswissenschaften an der Universität Flensburg. Sie forschte zur Wirkung von Hunden in der Leseförderung, ist Fachbuchautorin und an verschiedenen Publikationen in anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschriften beteiligt. Sie ist Expertin für hundegestützte Pädagogik im deutschsprachigen Raum, Referentin u.a. in Deutschland, Österreich, Schweiz, Slowenien. Sie führt seit 15 Jahren Schulhunde, leitet im Auftrag der ISAAT eine Arbeitsgruppe zur Erstellung von Standards für die Ausbildung und den Einsatz von Schulhunden sowie die dazu gehörige Modellausbildung „Fachkraft Schulhund-Team“ in Osnabrück.

Barbara Innerkofler

Dipl. Sozialpädagogin, Familientherapeutin, Supervisorin, Mediatorin, Fachkraft TGI (ISAAT), Dozentinnentätigkeit.

In ihrer Münchner Praxis bietet sie Coaching, Beratung, Supervision und Mediation in vielfältigen, immer wieder anderen Kontexten, mit Einzelpersonen und Familien, mit Teams unterschiedlicher Professionen und mit Fachkräften aus verschiedenen beruflichen Sach- und Aufgabengebieten an. Ihre Beratungsphilosophie richtet sich nach dem Spruch von Karl Valentin: Jedes Ding drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.

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Frauke Kess

Ethik in tiergestützter Therapie

„Mindful Horseleadership®: Neue Wege mit dem Pferd. Über die Gleichwürdigkeit in der Mensch-Tier Beziehung?“
Pferde beeindrucken Frauke Kess durch ihre Klarheit und Stärke, ihre hohe Sensibilität und Präsenz sowie ihren Sanftmut und ihre Einzigartigkeit. Ihre Philosophie lautet:
Die Philosophie von Frauke Kess ist inspiriert durch den Satz von Mahatma Gandhi: "Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig seine Geschwindigkeit zu erhöhen.".

- Eine ruhige und entspannte Atmosphäre schaffen, um die Langsamkeit wieder entdecken zu können.
- Neue Fertigkeiten mit Leichtigkeit und frei von Leistungsdruck erlernen.
- In diesem Moment SEIN

dabei fließen achtsam und kreativ u.a. Elemente der Integrativen Gestalttherapie, der Motopädagogik sowie der Feldenkraisarbeit mit Menschen und Pferden mit ein.

Frauke Kess ist: Diplom-Sozialpädagogin (FH), Gestalttherapeutin (IGW), Wanderrittführerin (ETCD), Motopädagogik mit Pferden für Kinder (IGTR) und Ausbilderin von Reit- und Therapiepferden (IGTR).
Sie hat die ganzheitlich orientierte Pferdeerziehungsphilosophie Mindful Horseleadership® entwickelt. Sie besitzt langjährige selbständige Berufs- und Leitungserfahrung in der pädagogisch-therapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
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Thomas Kleinen-Bassy

hat an der Universität Maastricht Psychologie und Neurowissenschaften studiert und 2017 seine Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten erhalten.
Während seines Studiums hat er sich bereits mit dem Verhalten von Hunden beschäftigt und sich zum Hundetrainer weitergebildet. Hundetrainer, zertifiziert durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein. 2014 hat er Luna's Hundeschule, heute Euregio Tierakademie, gegründet und im Oktober 2015 den ersten Jahrgang seiner "Ausbildung zum Hundepsychologen" erfolgreich gestartet. Im November 2016 organisierte und leitete er erfolgreich die erste Tagung „Hund und Psychologie“ zum Thema „Der Hund: Individuum und Teil der Gesellschaft. In seinem Forschungsprojekt in Assoziation mit dem IEMT-Schweiz erforscht Herr Kleinen das Interaktionsverhalten von Kindern und Hunden.

Als Veranstalter der Tagung "Hund & Psychologie" hat sich Thomas Kleinen-Bassy das Ziel gesetzt, eine wissenschaftliche Integration der Psychologie rund um Hund und Mensch unter tierschutzrechtlichen, veterinärmedizinischen und humanpsychologischen Aspekten zu vereinen.

Ulrike Kreysa

ist Agraringenieurin und Fachkraft für tiergestützte Therapie. Auf dem Bildungs- und Begegnungshof Stallgespräch Alfter in der Nähe von Bonn bietet sie tiergestützte Interventionen und Projekte rund um die artgerechte Haltung von Tieren, die nachhaltige Landbewirtschaftung und zum Natur- und Artenschutz an.

Elke Heymann-Szagun

ist Diplom Psychologin (Psychotherapie HPG) und Heilerziehungspflegerin. Sie hat Weiterbildungen in Tiergestützter Therapie (ISAAT) und Reittherapie (IPTH) absolviert. Sie leitet die tiergestützte Therapie in der Suchtfachklinik Höchsten in Bad Saulgau. Die Fachklinik Höchsten ist die wohl älteste Fachklinik für suchtkranke Frauen in Deutschland. Überregionale Bekanntheit hat die Klinik auch durch ihre breit aufgestellte tiergestützte Therapie erlangt. Zusätzlich kooperiert Frau Heymann-Szagun mit dem ambulanten Dienst der Zieglerschen (Reittherapie für gehandicapte Kinder), mit dem Kloster Sießen in der Flüchtlingsarbeit (tiergestützte Therapie mit Kindern) und der Hochschule Weingarten mit einem Lehrauftrag über tiergestützte Therapie in Theorie und Praxis.

Candela Jasmin Hüsgen

befindet sich im  Abschlussjahr ihres Masters für Pädagogische Wissenschaften mit Schwerpunkt Ethik an der "Radboud Univeristät" in Nimwegen, Niederlanden. Frau Hüsgen ist staatlich anerkannte Erzieherin mit einer großen Leidenschaft für Hunde. Auf der Suche nach einer fundierten Basis um Kind und Hund zusammen zu bringen, ist Sie 2010 in den Niederlanden gelandet. Hier hat Sie Ihren Bachelor in Tiermanagement mit der Ausrichtung „Tiergestützte Therapie“ an der Hochschule „Van Hall Larenstein“ in Leeuwarden gemacht. Sie ist zertifizierte Hundetrainerin und in der Ausbildung zur Hundeverhaltensprüferin bei dem Institut DogVision in den Niederlanden. 

Seit 2015 arbeitet Frau Hüsgen als Therapeutin für die Stiftung Hulphond Nederland und seit 2018 auch als Junior Researcher im Stiftungseigenen Expertise Zentrum. Sowohl in Ihrer Bachelor- als auch in Ihrer Masterthesis setzt Sie sich kritisch mit der Hundegestützten Therapie und deren Möglichkeiten auseinander.

Marianne Lüke

Jugend und Heimerzieherin, Sozialpädagogin, Fachkraft für tiergestützte Intervention (ISAAT) und Stiftungsmanagerin (DSA)ist seit über vierzig Jahren in der sozialen Arbeit, sowie in der Stiftungsarbeit tätig und gründete im Jahr 2017 die Praxis cura canis / Tiergestützte Beratung. Mit ihren Golden Retrievern arbeitet sie sowohl in der ambulanten Eingliederungshilfe, als auch in stationären Einrichtungen.
Dabei verbindet sie unter systemischen, ganzheitlichen Methoden, tiergestützte Interventionen mit naturpädagogischen Elementen.
Mehr unter: www.cura-canis.com 

Bettina Mutschler

Ethik in tiergestützter Therapie

ist Fachkraft für tiergestützte Therapie und hat sich an der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Freiburg als systemische Beraterin und Coach weitergebildet. Sie ist „Esel- und Hundefachfrau“. Sie hat eine Ausbildung zu Hundeerziehungsberaterin absolviert und leitet die Hundeschule „TAPS - Bindungsgeleitete Hundeerziehung“ in Sasbachwalden. Zusätzlich ist sie bei Ani.Motion - Insitut für tiergestütuzter Therapie für unsere Angebote mit Eseln zuständig.

Bettina Mutschler gibt deutschlandweit Seminare zum Thema „Bindung in der Mensch – Hund Beziehung“.Sie ist Referentin bei der Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik Fortbildung und bildet Therapiebegleithundeteams aus.Sie supervidiert tiergestützte Interventionen und ist Buchautorin.

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Änne Türke

ist Dipl. Sozialarbeiterin und Altenpflegerin und arbeitet seit 2006 bei der Alexianer Köln GmbH im Demenz-Servicezentrum Region Köln und das südliche Rheinland. Im Rahmen dieser Arbeit hat sie 2009 den ehrenamtlichen Hundebesuchsdienst für Menschen mit Demenz "4 Pfoten für Sie" aufgebaut.

Als Referentin unterstützt sie zudem die Weiterbildung "Tiergestützte Intervention und Pädagogik" bei der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Naturtherapien und Kreativitätsförderung EAG in Hückeswagen zum Thema "Tiergestützte Intervention in gerontologischen Einrichtungen".

Weitere Informationen: www.4-pfoten-fuer-sie.de

Sandra Wesenberg

ist Diplom-Pädagogin und Sozialarbeiterin (M.A.) und seit 2017 als Gastprofessorin für Klinische Psychologie mit den Schwerpunkten Beratung und Therapie an der Alice Salomon Hochschule Berlin beschäftigt.

Sie hat an der TU Dresden ihre Promotion zu den Wirkungen tiergestützter Interventionen in der Demenzbetreuung abgeschlossen und koordiniert gemeinsam mit Frank Nestmann die  Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung der TU Dresden. Zudem ist sie aktuell in zwei Forschungs- und Evaluationsprojekten zu tiergestützten Interventionen im Strafvollzug und in der stationären Jugendhilfe tätig."

Karl Weissenbacher

ist Veterinärmediziner und Leiter der Prüf- und Koordinierungsstelle Assistenzhunde und Therapiebegleithunde an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Er besitzt langjährige Erfahrung in der Ausbildung von mensch-Hund-Teams in tiergestützten Interventionen.